Bücher über Scham
Sei es zum Verstehen, Heilen und Wandeln
Scham gehört zu den leisesten und zugleich wirkmächtigsten Gefühlen. Sie wirkt oft im Verborgenen, prägt Beziehungen, Selbstbild und Lebensentscheidungen. Die folgenden Bücher nähern sich dem Thema achtsam, verständlich und tiefgehend – als Ratgeber, psychologische Einordnung und teilweise auch mit erzählerischen Zugängen.
Psychologische Sachbücher
Befreiung von Scham und Schuld – Laurence Heller & Angelika Doerne
Ein tiefgehender Ratgeber aus der körper- und traumatherapeutischen Perspektive. Das Buch zeigt, wie frühe Prägungen zu chronischer Scham führen können – und wie Heilung möglich wird.
Geeignet für Menschen, die Scham an der Wurzel verstehen wollen.
Mit Schuld, Scham und Methode – Maren Lammers
Ein praxisnahes Selbsthilfebuch mit klaren Erklärungen, Fallbeispielen und Übungen. Sehr strukturiert und gut nachvollziehbar.
Geeignet für Leser:innen, die konkret mit sich arbeiten möchten.
Die Scham, das geheimnisvolle Gefühl – Wilfried Ehrmann
Ein differenzierter psychologischer Zugang zu Scham: ihre Formen, ihre Schutzfunktion, ihre zerstörerischen Seiten. Ruhig, fundiert und ohne Vereinfachung.
Geeignet für vertiefte psychologische Auseinandersetzung.
Erzählerische & indirekte Zugänge (märchenhaft / symbolisch)
Märchen & Mythen
In klassischen Märchen taucht Scham selten explizit auf – aber symbolisch sehr häufig:
– Ausgrenzung
– Verstoßung
– Unsichtbarkeit
– Verwandlung
Besonders geeignet sind Märchen über Verbannung, Verlust der Stimme, Maskierung oder Rückkehr zur eigenen Gestalt.
Scham zeigt sich hier nicht als Begriff, sondern als Erfahrung.
Wer sich mit Scham beschäftigt, braucht wohl Wissen, Mitgefühl und Zeit.
Diese Bücher eröffnen unterschiedliche Zugänge – rational, therapeutisch, philosophisch und symbolisch. Gemeinsam ist ihnen: Sie laden ein, Scham nicht zu bekämpfen, sondern zu verstehen und zu verwandeln.
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