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Spiritualität – Was bedeutet das eigentlich?

Eine punktgenaue Definition von Spiritualität fällt schwer.

Zusammengefasst könnte man vielleicht sagen: Wir werden uns der universellen Lebensgesetze bewusst und erkennen unter anderem, dass nichts getrennt voneinander existiert. Deshalb leben wir in Liebe, Einklang und Verantwortung mit allem, was uns umgibt.

Viele Menschen haben sich bereits mit dieser Frage auseinander gesetzt. Hierzu gibt es deshalb unglaublich viele Antworten, Ansichten und Auffassungen.

Wikipedia listet hierzu laut eines Fragebogens sieben Faktoren, welche als Ausdrucksformen von Spiritualität unterschieden werden:

  1. Gebet, Gottvertrauen und Geborgenheit
  2. Erkenntnis, Weisheit und Einsicht
  3. Transzendenz-Überzeugung
  4. Mitgefühl, Großzügigkeit und Toleranz
  5. Bewusster Umgang mit anderen, sich selbst und der Umwelt (entspricht im weitesten Sinne einem achtsamen Umgang auf horizontaler Ebene)
  6.  Ehrfurcht und Dankbarkeit
  7. Gleichmut und Meditation.

Gerade diese oben gelisteten Werte beschäftigen heute viele Menschen dieser Erde. Ungeachtet ihrer Religionszugehörigkeit oder -enthaltung streben immer mehr Menschen nach ihrem eigenen spirituellen Weltbild, ihrer Wahrheit, ihrem gesteigerten Bewusstsein, eben nach dem gelebten Humanismus.

Und auch der Dalai Lama versteht die essenziellen menschlichen Grundwerte der Güte und Freundlichkeit, sowie der liebevollen Zuwendung und des Mitgefühls als eine Art Grundspiritualität.

Weshalb sehnen wir uns nach einer spirituellen Lebensführung?

Die Konflikte unserer Zeit verlangen nach neuen Lösungen, da die alten Lösungen nicht wirklich greifen. Dem Mensch wird mehr und mehr bewusst, dass alles mit allem verbunden ist. Je nachdem wie sehr uns das bewusst wird, führt dies zu mehr Verantwortungsbewusstsein im Handeln eines jeden Menschen. Wir suchen nach Handlungswegen die uns eine spirituelle Antwort auf die Lösung der Konflikte geben.

Spirituelles Leben bedeutet demzufolge ein Leben in Einklang mit sich und der Mit- und Umwelt. „Das Gute“ im Menschen kommt wieder zum Vorschein, sodass die gelebte Spiritualität weit über das Individuum hinauswächst und ein Kollektiv wertvoll miteinbezieht.

Werte wie Toleranz, Einfühlungsvermögen, Güte und Vergebung werden zu Grundwerten die zwar individuell gelebt, jedoch alle auf einen gemeinsamen Nenner zusammenführt werden. Dazu braucht es eine neue Bewusstseinskultur, die zwar passiv in einem entsteht, jedoch zugleich aktiv gelebt werden kann.

Das neue Seminar Der spirituelle Hypnose-Coach IGM zeigt die neue Grundlage der neuen und aufgeklären Spiritualität.

Barbara Prinzing

Bildquelle: Ralf Kunze / Pixabay

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