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13
Juli

Die schönsten Märchen vom Heilen

Buchtipp für Märchenfreunde und Therapeut:innen
Die schönsten Märchen vom Heilen
von Hans-Jörg Uther

Diese sorgfältig ausgewählte Sammlung versammelt heilende Märchen aus aller Welt – Geschichten, in denen innere Wandlung, Vertrauen, Mitgefühl und seelische Kräfte im Mittelpunkt stehen. Ob körperliche Genesung, seelischer Trost oder spirituelle Entwicklung: Die Märchen berühren tief und eignen sich wunderbar zur Begleitung in Therapie, Beratung und persönlicher Entwicklung.

Ein inspirierender Begleiter für alle, die mit Märchen arbeiten – oder sich einfach vom Zauber des Heilens berühren lassen möchten.

Viele Freude beim Lesen

Und falls du Lust hast, mit uns zusammen solch ein Märchen zu erarbeiten, melde dich doch zum Märchenseminar an.
In der Winterszeit, gibt es jeden Monat ein neues Märchen zum bearbeiten: Anmeldung zum Märchenabend

Herzlichen Gruss
Barbara Prinzing

#Die schönsten Märchen vom Heilen

29
Mai

Schneewittchen

Schneewittchen

ein Märchen, das auch so gesehen werden kann: Narzissmus, Spiegel und Selbstwert

Die narzisstische Figur: Die böse Königin, Schneewittchens Stiefmutter

Sie fragt täglich den Spiegel:
„Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist die Schönste im ganzen Land?“

Ihr Selbstwert hängt allein an äußerer Bewunderung.

Sobald sie nicht mehr die Schönste ist, wird sie bedrohlich.

Wie wir im Märchen hören, ist ihre Beziehung zu Schneewittchen nicht von Fürsorge geprägt, sondern von Neid, Konkurrenz und Ausschluss.

Sie kann Schneewittchen nicht als eigenständiges Wesen sehen – nur als Spiegel, der ihr die eigene Vergänglichkeit und Unsicherheit zeigt.

So wird Schneewittchen als Projektionsfläche gesehen.
Schneewittchen selbst ist anfangs rein, kindlich, schön – aber passiv. Sie steht für das wahre Selbst, das verdrängt wird, weil es nicht ins narzisstische Ideal der Königin passt.

Der Apfel, der sie in den Todesschlaf versetzt, ist Symbol für die Verführung durch äußeren Glanz – und die Gefahr, dabei das Leben (die eigene Lebendigkeit) zu verlieren.

Erst durch den „Kuss“ – symbolisch: eine Berührung echter Verbindung – erwacht sie wieder zum Leben.

Zeigt diese Märchen nicht in archetypischer Weise zeigt, wie Narzissmus Beziehungen zerstört kann?

Die Königin liebt nicht – sie braucht Bewunderung.

Sie kann das „Andere“ (Schneewittchen) nur bekämpfen, nicht anerkennen.

Märchen zeigen so viel – und das Schöne ist. Man kann es auch ganz anders lesen
Schon bald beginnt wieder unsere Abendseminar:  „Mit Märchen heilen“

Ich freue mich auf euch
Herzlichen Gruss
Barbara

Schneewittschen

29
Mai

Narziss und Goldmund

Narziss und Goldmund


Ein anderer Narziss – bei Hermann Hesse

„Jeder Mensch trägt einen Schatten in sich, und je weniger er sich dessen bewusst ist, desto dunkler und dichter ist er.“
– Hermann Hesse, sinngemäß nach Carl Gustav Jung

In Hermann Hesses Roman Narziss und Goldmund begegnen wir einem ganz anderen Narziss – nicht als selbstverliebtem Spiegelwesen, sondern als klarem, geistbetonten Mönch. Er steht für Disziplin, Geist und Askese – während sein Freund Goldmund das Leben mit allen Sinnen ergreift: leidenschaftlich, verletzlich, schöpferisch.

Zwischen den beiden entspinnt sich ein tiefes, stilles Band – nicht trotz, sondern wegen ihrer Gegensätzlichkeit. Und vielleicht liegt genau darin ein moderner Spiegel:
Auch in uns ringen oft zwei Kräfte miteinander – der Wunsch, „richtig“ zu sein, und die Sehnsucht, ganz zu sein.

Narzisstische Muster entstehen oft genau an diesem inneren Riss:
Wenn wir uns nur zeigen, was funktioniert – und vergessen, was fühlt.

Autogenes Training kann helfen, diese beiden Pole wieder zu verbinden.
Indem wir uns selbst lauschen. In der Stille. Ohne Spiegel. Ohne Rolle.

Im Oktober 2025 beginnt wieder unser neuer Lehrgang: Fachausbildung Autogenes Training

Ich freue mich auf euch
Herzlichen Gruss
Barbara Prinzing

Narziss und Goldmund

7
Mai

Märchen für die Begleitung auf seinem Lebensweg

Märchen für die Begleitung auf seinem Lebensweg

 

Hier ein paar passende Märchen für Coachingprozesse, in denen es darum geht, den Klienten auf seinem Lebensweg zu begleiten, ist:

„Der Eisenhans“ von den Gebrüder Grimm
Dieses Märchen erzählt von einem Jungen, der durch eine Reihe von Prüfungen, Trennungen und inneren Entwicklungen schließlich seine wahre Aufgabe und innere Kraft findet.
Es ist ein Klassiker in der Symbolarbeit – besonders, wenn es um die Themen Selbstfindung, Übergänge, Reifung und Lebensberufung geht.

Hier ein paar Hauptthemen die im Märchen vorkommen
• Der Junge verlässt die Sicherheit des Elternhauses – wie ein Klient, der sich auf einen neuen Abschnitt einlässt.
• Er verliert sich, irrt, scheitert – aber lernt.
• Der „wilde Mann“ (Eisenhans) steht für unerschlossene innere Ressourcen – genau wie das, was im Coaching oft freigelegt wird.
• Am Ende erkennt der Held seine Kraft, seinen Wert, seine Aufgabe – ein idealer Spiegel für eine Coachingreise.

Weitere Märchen-Alternativen je nach Schwerpunkt:

Wandlung durch Schmerz/Verlust Die Gänsemagd
Innere Führung – Vertrauen ins Leben Hans im Glück
Der eigene Weg gegen Widerstände Die sechs Schwäne
Integration innerer Gegensätze Die Schöne und das Tier

 

Viele Freude mit der Arbeit: mit Märchen heilen

Im Oktober beginnt wieder unser Seminar: Mit Märchen heilen

Barbara Prinzing

#Märchen für die Begleitung auf seinem Lebensweg

4
Mai

Der goldene Vogel

Der goldenen Vogel

Therapeutische Märchenarbeit ist etwas Wunderbares.
Sie kann auf vielfältige Weise eingesetzt werden – zur Biografiearbeit, zur Lösungsfindung, zum Zurückholen von Seelenanteilen oder zur Stärkung innerer Ressourcen.

Schauen wir uns heute das Märchen „Der goldene Vogel“ der Brüder Grimm an.
Es birgt ein reiches Potenzial für die therapeutische Arbeit.
Archetypische Motive wie der goldene Vogel, die eigene Heldenreise, Neid und Verrat unter Geschwistern, Prüfungen, Helferfiguren und Transformation machen es zu einer kraftvollen inneren Landkarte.

Hier drei Impulse, wie man dieses Märchen therapeutisch nutzen kann:


Reise des Helden – Stärkung der eigenen Intuition

Der jüngste Königssohn macht sich auf den Weg. Er folgt seiner Intuition – und nicht den bequemen Wegen seiner Brüder.
Diese Reise kann symbolisch als der Weg des Klienten zur eigenen Individuation verstanden werden.

Therapeutischer Fokus:
• Was ist meine „innere Reise“?
• Folge ich meiner eigenen Wahrheit – oder weiche ich ihr aus?
• Welche persönlichen Prüfungen stehen vor mir?


Der goldene Vogel – ein Sehnsuchtsbild

Der goldene Vogel kann als Symbol für eine tiefe Sehnsucht stehen – nach Lebendigkeit, Freiheit oder innerer Ganzheit.

Fragen zur Selbstreflexion:
• Kenne ich meinen „goldenen Vogel“?
• Was möchte ich wiederfinden oder erreichen?
• Glaube ich, dass man ihn „fangen“ kann?


Der Fuchs – meine Helfer und inneren Stimmen

Die Fuchsfigur, die dem Helden hilft, steht für die innere Führung – unsere Intuition, Weisheit oder stille innere Stimme.

Impulse für die Arbeit:
• Imaginationsübung: „Stell dir vor, dein innerer Fuchs spricht zu dir – was sagt er?“
• Arbeit mit inneren Helferanteilen: Wann höre ich auf sie? Wann ignoriere ich sie?


Die Brüder – meine Schattenanteile

Die Brüder sind neidisch und lassen ihn beinahe sterben. Sie stehen symbolisch für innere Kritiker oder Schattenanteile, die uns sabotieren.

Fragen zur Integration:
• Wo verrate ich mich selbst?
• Gibt es „innere Brüder“, die mir im Weg stehen?
• Wie kann ich diese Anteile erkennen und integrieren?


Und was fällt euch noch ein?
Wie würdet ihr mit diesem Märchen arbeiten?
Schreibt mir – oder kommt doch zum Märchenseminar!
Dort tauschen wir uns aus, entwickeln neue Perspektiven und entdecken gemeinsam, wie heilsam Märchen wirken können.

Ich freue mich auf euch.

Herzliche Grüße
Barbara

Die Geschichte: der goldenen Vogel findet ihr über all auf dem Netz und in den Buchhandlungen

16
März

Die Kunst des Begleitens

Die Kunst des Begleitens

 

Eine Zusammenfassung von „Die Kunst des Begleitens“ von Michael Stiegler

In seinem Buch die  „Die Kunst des Begleitens“ schreibt Michael Stiegler die essenziellen Prinzipien und Methoden einer wertschätzenden, wirksamen Begleitung von Menschen in Veränderungsprozessen. Der Fokus liegt darauf, wie Berater, Coaches oder Führungskräfte die Menschen dazu befähigen, eigene Lösungen zu finden und nicht als „Problemlöser“ agieren

Die zentralen Inhalte des Buches sind

Begleitung statt Führung

Eine gute Begleitung besteht darin Menschen dabei zu unterstützen, ihre eigenen Ressourcen und Potenziale zu entdecken. Keine vorgefertigten Lösungen sind gefragt

Die innere Haltung des Begleiters

Soll wertschätzend, respektvoll und offen sein. Die Grundlage ist zuhören, echtes Interesse am Menschen. Der Begleiter, sollten ihre eigenen Überzeugungen und Vorannahmen reflektieren, um die Autonomie des Gegenübers zu respektieren.

Methoden der Begleitung

Dazu gehören achtsames Zuhören, Fragetechniken, Perspektivwechsel und systemische Interventionen.

Der Prozess der Begleitung

Immer wieder sich klar zu machen,  dass Veränderung nicht linear, sondern oft in Wellenbewegungen geschieht.  Widerstände gehören dazu und sollten nicht als Hindernis, sondern als natürlicher Teil des Prozesses verstanden werden. Und sicher entscheidend ist auch die Geduld und die Fähigkeit, Unsicherheit auszuhalten.

Die Rolle von Emotionen und Körperwahrnehmung

Der Autor hebt die Bedeutung von Körperwahrnehmung und somatischen Signalen hervor, da sie oft tiefere Einsichten über innere Konflikte und Potenziale geben.

Fazit

„Die Kunst des Begleitens“ ist ein wertvolles Buch für alle, die Menschen professionell oder privat in Entwicklungsprozessen begleiten möchten. Es zeigt, dass echte Unterstützung nicht durch Ratschläge oder Vorgaben entsteht, sondern durch einfühlsames Zuhören, kluge Fragen und die Fähigkeit, den Prozess zu halten, ohne ihn zu kontrollieren.

 

Viel Spass beim Lesen wünscht euch

Barbara Prinzing

 

Erhältlich in vielen Buchhandlungen 

9
Feb.

Die Angst vor Zurückweisung

Die Angst vor Zurückweisung

Mir gefallen die Bücher von Hans Peter Röhr sehr und er hat mir manch neuen Blickwinkel eröffnet.

Hans Peter Röhr ist ein deutscher Psychotherapeut und Autor, der sich mit der psychologischen Deutung von Märchen beschäftigt hat. Oft nutzt er die Märchen als Spiegel für innere Konflikte, und unbewusste Ängste. Auch über Entwicklungsprozesse schreibt er sehr viel Spannendes.

Er beschreibt die tiefe psychologische Wahrheiten, die in den Märchen enthalten sind und als heilende Geschichten in der Therapie genutzt werden können.

Seine Hauptansätze sind:

Märchen als Metaphern für psychische Prozesse:

Die Märchenfiguren und ihre Herausforderungen symbolisieren innere Konflikte, Ängste und Entwicklungsaufgaben.

Arbeit mit dem inneren Kind:

Er beschreibt, wie Märchen helfen können, verborgene emotionale Wunden zu erkennen und zu heilen.

 

Viel Freude bei diesem Hörbuch

Barbara Prinzing

Unter anderem bei Orell Füssli zu beziehen

 

# Die Angst vor Zurückweisung

9
Feb.

Die kleine Meerjungfrau

Die kleine Meerjungfrau

 

Ein passendes Märchen von Hans Christian Andersen für die Arbeit mit Angst in der Therapie ist „Die kleine Meerjungfrau“.

Gründe warum „Die kleine Meerjungfrau“ für Angsttherapie geeignet ist:

Es handelt von tiefen Sehnsüchten, der Schwierigkeit, loszulassen und Angst vor Veränderung. Die kleine Meerjungfrau verlässt ihre sichere, vertraute Unterwasserwelt, um aus Liebe ein Leben an Land zu führen – doch der Weg ist voller Unsicherheiten, Schmerzen und innerer Konflikte.

Wie kann dieses Märchen im Coaching oder in der Therapie eingesetzte werden?

 

Folgende Themen sind möglich:

Die Angst vor Veränderung und das Verlassen der Komfortzone

Die kleine Meerjungfrau gibt ihre Stimme und ihre Welt auf, um etwas Neues zu wagen.

Du kannst dich Fragen wo dich die Angst zurückhält, und du deswegen keine Veränderung zuzulässt?

Selbstwertgefühl und Angst vor Ablehnung

Die Meerjungfrau spricht nicht aus Angst, nicht akzeptiert zu werden sondern weil sie liebt

Hier kannst du dich Fragen: Wo passt du dich an, obwohl es Dir schadet?

Schmerz als Teil der Entwicklung

Jeder Schritt an Land ist für sie mit Schmerzen verbunden – ein Sinnbild für Wachstumsprozesse.

Wie sieht es bei dir aus: wo spürst du Schmerz als Teil deiner Entwicklung?

Das Loslassen von unerreichbaren Wünschen

Am Ende muss die Meerjungfrau lernen, den Prinzen loszulassen.

Wie kannst Du lernen, mit Enttäuschungen oder unerfüllten Sehnsüchten umzugehen?

 

Es gibt viele therapeutische Ansätze mit dem Märchen wie:

Imagination & Symbolarbeit: Welche Bilder und Symbole aus dem Märchen spiegeln Deine eigenen Ängste?

Schreibübung: Was würdest Du der kleinen Meerjungfrau raten? Welche eigenen Ängste erkennst Du in ihrer Geschichte?

  • Rollenwechsel und Perspektivenwechsel: Stell Dir vor, die Meerjungfrau hätte ihre Stimme behalten – wie würde ihre Geschichte anders verlaufen?

Das nächste Märchenseminar am IGM

Viel Spass mit der Märcharbeit findet im Oktober statt

Barbara Prinzing

Auch das Märchen «Eisenhans» bei der Sammlung der Gebrüder Grimm ist ein hervorragendes Märchen rund um das Thema Angst. Hier geht es vor allem um das Wilde und Unkontrollierte in einem.

9
Feb.

Trauma und Heilung – Symptome verstehen, Ressourcen stärken

Trauma und Heilung – Symptome verstehen, Ressourcen stärken

Traumasymptome sind mehr als „Probleme“, die gelöst werden müssen. Sie sind Ausdruck tiefer Verletzungen – Überlebensstrategien, die unser Nervensystem entwickelt hat, um mit überwältigenden Erfahrungen umzugehen. Doch was bedeutet das für die therapeutische Arbeit?
Die Heilung von Trauma beginnt nicht mit der Konfrontation, sondern mit der Schaffung eines sicheren Rahmens. Sicherheit, Stabilität und eine vertrauensvolle Beziehung sind die Basis, um diese Wunden achtsam und nachhaltig zu begleiten.
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Symptome als Wegweiser verstehen
Trauma zeigt sich oft subtil:
• Körperliche Reaktionen wie Anspannung (Verspannungen), Herzrasen, „Taubheit“, Schmerzen.
• Emotionale Muster wie Überwältigung, Wut oder das Gefühl, innerlich leer zu sein.
• Verhaltensweisen wie Rückzug, Anpassung oder Kontrollbedürfnis.
Diese Symptome sind keine „Fehler“, sondern Signale, die uns etwas über die verletzten Anteile in uns erzählen.
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Eine kleine Übung zur Selbstbeobachtung
In den kommenden Tagen lade ich dich ein, deine eigenen Stressmuster zu beobachten:
1. Wann fühle ich mich gestresst oder überfordert?
2. Wie reagiert mein Körper darauf? Spüre ich Anspannung, eine Schwere, einen schnellen Atem, oder fühle ich mich „eingefroren“?
3. Welche Emotionen oder Gedanken treten in solchen Momenten auf?
Notiere deine Beobachtungen. Diese Übung hilft dir, die Verbindung zwischen Körper, Emotionen und Verhalten bewusster wahrzunehmen – eine Grundlage für Stabilisierung und Selbstfürsorge.
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Einladung: Praxis der Stabilisierung im Kurs „Trauma und Hypnose“
Im dritten Abend unseres Kurses „Trauma und Hypnose“ tauchen wir tiefer in das Verständnis von Symptomen und deren Stabilisierung ein. Du lernst, wie du mit sanfter Ressourcenarbeit wie der Baummeditation oder dem „inneren sicheren Ort“ Klient*innen hilfst, ihre innere Sicherheit zu stärken.

Kursinhalte:
• Einführung in die Phasen der Traumabewältigung: Stabilisierung, Verarbeitung, Integration.
• Praktische Übungen zur Selbstfürsorge und Achtsamkeit.
• Grundlagen der Traumatherapie, inspiriert von Ansätzen wie EMDR, Somatic Experiencing/Somatic Exercise und natürlich Hypnosetherapie.

Melde dich an und erlebe, wie Stabilität und Sicherheit der Schlüssel zur Heilung werden können.
Herzlich,
Deine Anaya
Hypnosetherapeutin www.sayamhypnose.com

PS: Hast du Fragen? Schreib mir jederzeit auf sh@sayamhypnose.com. Ich freue mich, von dir zu hören!

2
Feb.

Hans im Glück

Hans im Glück

Ich bin der Meinung, dass das Märchen der Gebrüder Grimm,  gut eignet, um das Thema Sucht und Befreiung daraus zu betrachten.

Die Geschichte beginnt mit Hans der einem großen Goldklumpen hat.  Es ist ein Symbol für Reichtum, aber auch für Abhängigkeit und falsche Sicherheit. Wenn ihr die Geschichte kennt, wisst ihr, dass er nach und nach  seinen Besitz immer weiter eintauscht, bis er am Ende nichts mehr hat. Erst dann  findet er seine wahre Freiheit und sein Glück.

Wo ist die Parallele zur Sucht

Die Sucht beginnt oft mit dem Glauben, etwas zu „besitzen“, das einem vermeintliches Glück bringt – sei es Nikotin, Alkohol oder eine andere Form der Abhängigkeit. Doch je länger man daran festhält, desto mehr wird man von ihr beherrscht. Der vermeintliche Gewinn wird leider zur Last.

Schauen wir Hans‘ Tauschgeschäfte einmal symbolisch an. Sie könnten für die Erkenntnis stehen, dass man sich von dieser Last befreien kann.  So verliert Hans nach und nach alles – doch das ist nicht sein Untergang, sondern seine Erlösung. Am Ende steht er mit leeren Händen da – aber mit einem freien, unbeschwerten und losgelöstem Herzen.

Lektion für die Suchtbefreiung

  • Loslassen ist der Schlüssel zur Freiheit.
  • Glück liegt nicht im Besitz oder in äußeren Reizen, sondern im inneren Frieden.
  • Was zunächst als Verlust erscheint, kann der größte Gewinn sein.

 

Zusammenfassung: „Hans im Glück“ ist ein wunderbares Märchen, dass zeigt, dass wahre Erfüllung nicht im Festhalten, sondern im Loslassen liegt.

Und genau das ist der Schlüssel, um sich aus der Sucht zu befreien – den vermeintlichen „Gewinn“ als Täuschung zu erkennen und den Mut zu haben, loszulassen und frei zu sein.

Und natürlich kann man das Märchen „Hans im Glück“ auch aus anderen Perspektiven betrachten:

Die spirituelle Perspektive – Hans als Suchender, der materielle Werte gegen innere Freiheit eintauscht.

Die naive Perspektive – Hans als „Dummkopf“, der sich überlisten lässt und mit nichts dasteht. Oder hat er das wahre Glück gefunden?

Die psychologische Perspektive – Hans als Glückskind mit tiefem Urvertrauen.

Ich wünsche euch viel Freude mit dem Märchen und erzählt doch, falls ihr auch neue Erkenntisse habt.

Herzlichen Gruss
Barbara

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