Es ist schon bemerkenswert wie Menschen, ungeachtet ihres Alters, mit Leichtigkeit selber entspannen können über die einfache formelhafte Entspannungs-Methode des Autogenen Trainings. Nach einer kurzen Phase von rund sieben Wochen gelingt es praktisch an allen Orten effizient und nachhaltig zu entspannen und dem Körper, der Seele und Geist eine verdiente Auszeit zu gönnen. Weiterlesen
Tag: Autogenes Training
Mit Autogenem Training habe sich schon unsere Grosseltern Entspannung zugänglich gemacht, denn die Methode wurde erstmals vom Berliner Psychiater Heinrich Schultz im Jahre 1926 vorgestellt. Ihre selbstgesteuerte Form ermöglicht ein absolut unkompliziertes, simples Anwenden, das innerhalb weniger Übungswochen von allen Interessierten erlernt werden kann. Da es keinerlei Hilfsmittel voraussetzt, kann es bis hin zu der praktischen Kurzform überall absolut diskret eine kleine Auszeit genommen werden.
Heute ist ein wahrer Run auf die altbewährte Methode zu verbuchen, das Thema Entspannung, Stressabbau und Regeneration ist in aller Munde. Nicht weiter erstaunlich, wenn wir uns vergegenwärtigen, wie wir im Alltag unsere Regeneration pflegen. Wie gross ist Ihr Zeitfenster für Erholung?
Was mancher noch nicht weiss ist die bemerkenswerte Tatsache, dass Autogenes Training nicht lediglich auf der körperlichen Ebene wirkt. Während einer ca. sechswöchigen Einübungsphase, kann die körperliche Entspannung spielend erreicht werden (Unterstufe), um dannach ohne fremde Unterstützung, ein Programm der Oberstufe angefügt werden: Die Stufe der Vorsatz-Bildung oder der Suggestions-Bildung.
Hier werden Formeln ganz individuell definiert, die eine Verbesserung des Verhaltens herbeiführen. Möglicher Beispiele können lautet:
„Ich trainiere dreimal wöchentlich“
„Ich kenne die Rennstrecke ganz genau.“
„Meine Laufschuhe sind meine guten Freunde.“
An die oben erwähnte Entspannungsübung aus der Unterstufe wird dieser persönliche Vorsatz verbal angefügt. Hilfreich ist natürlich, diesen Vorsatz auch zu visualisieren. Visualisieren bedeutet ja, sich in einer gewünschten Situation vorzustellen, als wäre man direkt mitten drin.
Bei regelmässiger Anwendung erfolgt eine Einstimmung des Bewusst- und des Unterbewusstseins. Ziele werden selbstverständlich durch den inneren Kompass angesteuert.
Endlich dürfen die Laufschuhe wieder raus!
Sylvia Gloor
Das Autogene Training wird auch als “das Yoga des Westens” bezeichnet. Das Autogene Training ist eine nachhaltige Möglichkeit, im leistungs-orientierten Lebensalltag den nötigen Ausgleich zu finden. Die ideale Gesundheitsvorsorge also, denn nur körperlich, seelisch und geistig gesunde Menschen sind in der Lage den Anforderungen des modernen Lebens gerecht zu werden und sich in der ständig wandelnden Arbeitswelt zu behaupten. (weiterlesen …)
Hannes Lindemann testete von 1955 an in mehreren Selbstversuchen als “Schiffbrüchiger” die Möglichkeiten, unter extremer psychischer und physischer Belastung auf hoher See zu überleben. 1955 befuhr er in einem 7,70m x 0,70m großen und etwa 600 kg schweren, eigens in Liberia gefertigten Einbaum, der Liberia, und im folgenden Jahr mit einem noch kleineren Faltboot (5,20m x 0,87m, 27 kg), der Liberia III, den Atlantik. (weiterlesen …)
Autogenes Training ist eine Methode der Selbstbeeinflussung, der Autosuggestion. Dabei wird das Ziel verfolgt, sich selbst in einen Zustand der Entspannung zu versetzen. Zu Beginn der Übungen werden die Grundlagen der Übungen besprochen. Formeln und Sätze werden aber nicht vom Therapeuten vorgesagt. Vielmehr hat jeder Übende seine eigenen Formeln, mit denen er sich beeinflusst. Sie werden in Gedanken ausgesprochen. Das ist wichtig, denn sonst kann nicht eindeutig ausgeschlossen werden, dass eine Hypnose durch den Therapeuten stattfindet, und der Übende kann später den entspannten Zustand nicht selbst herbeiführen. (weiterlesen …)


