Bei der erste Sitzung muss ein professioneller Hypnose-Anwender besonders sorgfältig vorgehen. Meistens sind die Klienten vor der Erstbehandlung nervös, da sie nicht wissen, was sie erwartet. Sie stellen sich oft vor, dass ihnen alle Kontrolle entgleitet, dass sie wie Zombies mit einem ausgeschalteten Bewusstsein umhertaumeln, als wären sie Roboter, ja dass sie allem willenlos ausgeliefert sind. Des Weitern meinen Beginners, dass, kaum dass sie in Trance sinken, die inneren Bilder und Erkenntnisse nur so überfluten. Dem ist jedoch nicht so: Jede Erkenntnis, jede Entspannung, jeder weiterführende Schritt will sorgfältig vorbereitet und ausgeführt sein. (weiterlesen …)

Peter Russell, der in Cambridge bei Stephen Hawking Physik studierte, sagt: “Das Leben schreitet von einfachen zu immer komplexeren Formen fort. Die Strukturen werden immer differenzierter, und die Einzelteile sind immer mehr miteinander verbunden und organisiert“. Der Begriff Komplexität ist entstanden und  steht allgemein für die Verknüpfungen unterschiedlicher Elemente oder Faktoren, die in wechselseitiger Abhängigkeit aufeinander einwirken. Im Unterschied zu Komplexität deutet der Begriff „Kompliziertheit“ auf Verwirrung und Unordnung hin. Man weiss heute aus den Naturwissenschaften und der Systemtheorie, dass Komplexität eine Grundeigenschaft der Natur ist. Kompliziertheit hingegen ist einfach das Resultat menschlicher Verwirrtheit. (weiterlesen …)

Wenn wir die Worte nicht hätten, wie würden wir wohl „Zeit“ bildlich darstellen? Wahrscheinlich würden das die meisten Menschen bei uns mit dem Motiv einer laufenden Uhr tun, ganz im Sinne unserer westlichen Prägung von Ratio und Leistungsdenken. Und wer kennt es selber nicht, das hetzen nach Zeit oder manchmal auch der Wunsch, dass sich die Zeit doch schneller drehen möge? (weiterlesen …)

Feuerlaufen

14/02/2012

„Wenn viele kleine Menschen,an vielen kleinen Orten,

viele kleine Schritte tun,verändert sich die Welt.“

Das Feuerlaufen ist ein bewusstes Barfussgehen über einen heissen, roten Glutteppich. Dieses Ritual existiert seit ca. 4000 Jahren und wird auch heute noch in verschiedenen Kulturkreisen zur Stärkung, Heilung oder Initiation vollzogen. Feuerlaufen ist demnach nicht etwas Neues sondern etwas Wiederentdecktes.

Die Wikinger liefen vor jedem wichtigen Angriff gemeinsam übers Feuer, um sich für den bevorstehenden Kampf zu stärken. Einer für alle, alle für einen!

In Kurdistan wurde der Feuerlauf zum Frühlingsbeginn verboten, weil die Bevölkerung nach solchen Feuerläufen viel Energie und Selbstbewusstsein entwickelte, was wiederum der Regierung missfiel.

Noch heute werden in Griechenland alljährlich am ­­21. Mai Feuerläufe durchgeführt zu Ehren des heiligen Konstantin und der heiligen Elena.

Schamanen laufen vor besonders schwierigen Heilzeremonien über die heisse Glut.

In Indien und anderen Ländern wird der Feuerlauf als Initiationsritus für Jugendliche durchgeführt.

Die tibetischen Mönche laufen regelmässig 108mal übers Feuer, um die 108 Leiden durch die ein Mensch im Leben gehen muss, zu transformieren.

(weiterlesen …)

Stress wirkt sich offenbar erheblich schneller auf die Informationsverarbeitung im menschlichen Gehirn aus als bisher angenommen. Das haben Psychobiologen der Universität Trier mit verschiedenen Experimenten belegt, teilte die Hochschule am Dienstag mit.

Wissenschaftler hatten in der Vergangenheit angenommen, dass der in Stresssituationen vom Körper ausgeschüttete Stoff Kortisol erst nach bis zu 20 Minuten im Gehirn wirkt. Nach Angaben der Trierer Wissenschaftler löst Kortisol jedoch schon innerhalb weniger Minuten Funktionsänderungen im Gehirn aus. Das habe Einfluss auf die Wahrnehmung und Aufmerksamkeit der Menschen auf bestimmte Ereignisse.

Cortisol ist eines der wichtigsten Hormone überhaupt. Es hat eine ausgeprägte Tagesrhythmik. Es wird in der zweiten Nachthälfte produziert, so dass es für die Tagesaktivität und die Belastungen voll verfügbar ist.

Es ist damit das wichtigste Stresshormon, das bei psychischem oder physischem Stress ausgeschüttet wird. Seine Hauptwirkungen betreffen Stoffwechsel, Immunfunktion, die psychische Befindlichkeit und die Regulation des Wachstums. Es aktiviert den Stoffwechsel, fördert die Glukosebereitstellung, verändert die psychische Reaktionslage und greift massiv in die Immunabwehr ein. Es wirkt grundsätzlich entzündungshemmend und blockiert die spezifische und unspezifische Immunabwehr.

Umso wichtiger ist eine Stressreduzierung durch Methoden wie Autogenes Training, Selbsthypnose und andere imaginative Techniken, die bei regelmäßiger Anwendung, den Stressaufbau schon im Vorfeld abschwächen oder ihn erst gar nicht entstehen lassen